Hundeführerschein

 

Hundeführerschein vor dem Gassi Gehen

 

Der Hundeführerschein ist für Hundehalter eine freiwillige aber sinnvolle Prüfung. Nur für besondere Hunderassen wie Pitbull oder Bullterrier ist der Hundeführschein eine Pflicht.

Aber für jeden Hundehalter sollte ein Sachkundenachweis zum Standard gehören zumindest bevor er seinen Hund beim Gassigehen von der Leine lässt. Sowohl für den Zweibeiner wie auch für den Vierbeiner ist die Ausbildung zum Hundeführerschein eine gute Zeit um sich kennenzulernen. Und ein Zeugnis über die Sachkunde für Hundehaltung mit praktischer wie auch theoretischer Prüfung ist eine gelungene Bestätigung. Für den Hundeführschein gibt es keine bundeseinheitliche Regelung!

 

Wo macht man den Hundeführerschein?

 

Abgenommen wird der Hundeführerschein beispielsweise vom Bundesverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater, kurz BHV, vom Verband für das deutsche Hundewesen ( VDH ), vom Berufsverband zertifizierter Hundeschulen (BVZ) und länderspezifisch von den Tierärztekammer.

Kurse für den Hundeführschein werden meist bei Hundeschulen oder Hundevereinen durchgeführt. Der Preis für die Ausbildung ist recht unterschiedlich.

 

Was lernt der Hundehalter?

 

Hier unterscheidet der praktische Teil vom theoretischen Teil.

Für die theoretische Prüfung gibt es einen Prüfungskatalog. Hier bewegt sich der Umfanf zwischen 100 bis 220 Fragen.

Haltung und Pflege von Hunden, Körpersprache des Hundes, Sozialverhalten bei Hunden und wie kann ich mit dem Hund verständlich kommunizieren. Dies lässt sich in Kursen lernen. Zusätzlich lassen sich Lernapps für das Smartphone bis zu Lernprogrammen für PC`s finden wie auch Bücher.

Im praktischen Teil geht es um die konkrete Umsetzung. Hier ist das Mensch – Hund – Team gefragt. Vielfältige Alltagssituationen werden durchgesprochen und geübt. Ein Beispiel mag das kontrollierte Gehen an der Leine sein. Im Alltag sieht man da so einiges!

Ihr Hund sollte nicht an der Leine ziehen. Auch Anhalten oder Richtungswechsel müssen geübt werden.

Befehle wie SITZ, PLATZ, STEH oder BLEIB müssen in Fleisch und Blut übergehen.

Was tun wenn sich zwei Hunde an der Leine begegnen?

Mensch und Tier sollen ein Team werden das sich gegenseitig vertraut. Gemeinsames Training hilft dabei und wird auch Spaß machen. Und natürlich wird auch die entsprechende Belohnung nicht zu kurz kommen.

 

Sachkundenachweis Prüfung

 

Nötig ist ein Personalausweis bzw. Reisepass. Für den Hund braucht es einen Heimtierausweis, einen Impfpass, Chip Nummer Ausweis, die Anmeldebestätigung der Gemeinde und einen Haftpflicht-Versicherungsnachweis.

Ein Vorteil nach bestandener Hundeführschein: eine Befreiung von der Anleinpflicht ist gegeben!